Concordia History: 100-jähriges Jubiläum des Barmer Planetariums – Als der Himmel 1926 in Barmen seine Heimat fand

Mo., 18.05.2026 um 19:00 Uhr in der Gesellschaft Concordia 1801 | Ein Vortrag von Sabrina Engert |Tickets www.wuppertal-live.de

Am 18.05.1926 wurde das Barmer Planetarium, das erste Großplanetarium der Welt, feierlich eröffnet. Die Eröffnung dieses bis dato einzigartigen optischen Planetariums erfolgte nur 3 Jahre nach der Erfindung von Projektionsplanetarien und ließ die Stadt Barmen damit zu einem Vorreiter und Exempel für Medienaffinität in der Weimarer Moderne werden.

Die Zukunftshoffnung hielt jedoch nicht lange an: in den 1930ern stellte die Leitung den öffentlichen Betrieb weitestgehend ein und 1934 verzeichnen die Haushaltsbücher erstmals rote Zahlen. Ein weiterer Schicksalstag Ende Mai 1943 führte schlussendlich zum Anfang vom Ende, das sich bis in die Mitte der 1950er erstreckte.

Doch was führte dazu, dass das einstige Prestigeobjekt Barmens nur wenige Jahre nach seiner Eröffnung zu einer wirtschaftlichen Last wurde? Welche Auswirkungen hatte der Nationsalsozialismus auf Bildungseinrichtungen wie diese? Ist die Stadt Barmen mit diesem Schicksal alleine oder waren Planetarien nur ein kurzer Trend?

Diesen Fragen wird am 18.05.2026 in dem Vortrag „Als der Himmel 1926 in Barmen seine Heimat fand – zum 100-jährigen Jubiläum des Barmer Planetariums“ nachgegangen, und zeitgleich das 100-jährige Jubiläum des Barmer Planetariums gefeiert.

Der Abend dient der Erinnerung an das einmalige Sternentheater, das für eine kurze Zeit als erstes Großplanetarium der Welt den Himmel auf Erden nach Barmen brachte.

Preise*: 18,00 Euro / 15,00 Euro für Mitglieder der Gesellschaft Concordia 1801 / Eintritt frei für Studierende *zzgl. Vorverkaufsgebühren

Tickets über www.wuppertal-live.de

Zur Referentin Sabrina Engert:

Sabrina Engert ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Bergischen Universität Wuppertal tätig. Sie promoviert am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung im Lehrgebiet Wissenschafts- und Technikgeschichte über epistemische Autoritäten in der Wissenschaftlichen Revolution. Seit jeher interessiert sie sich für die Astronomiegeschichte und forschte im Rahmen ihrer Bachelorarbeit über das Barmer Planetarium, das bis dahin nur selten in den Fokus der Öffentlichkeit gelang. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich leidenschaftlich gerne mit der Luftfahrt und Flugzeugen, den körperlichen Ausgleich bewirkt sie durch Ausdauersportarten wie Funktionelles Krafttraining, Hyrox oder Laufen.

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