• Gr√ľnder und Gesch√§ftsf√ľhrer von BRACENET Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke

Clubabend im Oktober mit Bracenet

Aus einer leicht verr√ľckten Idee w√§hrend eines Urlaubes an der K√ľste Afrikas ist heute ein Unternehmen geworden, welches international Systeme neu definiert. Die Rede ist von BRACENET. Die beiden Gesch√§ftsf√ľhrer Madeleine von Hohenthal und
Benjamin Wenke
aus Hamburg entf√ľhrten unsere G√§ste zun√§chst in die fr√ľhen 2000er Jahre. W√§hrend eines Urlaubes zogen die beiden ein riesiges, zur√ľckgelassenes Fischernetz aus dem Meer, in dem bereits zahlreiche Meeresbewohner qualvoll verendet sind. Auf Nachfrage bei den Fischern stellte sich heraus, dass dies eine g√§ngige Methode sei um alte Netze zu entsorgen: Einfach ins Meer damit.

So richtig wussten die beiden deutschen noch nicht was sie mit dem Netz machen sollten. Sie verschenkten den Großteil ihres Kofferinhalts und nahmen (sehr zur Verwunderung der Zollbeamten) das alte Netz mit nach Hause. Innerhalb eines halben Jahres wuchs die Erkenntnis, dass Geisternetze weltweit ein gigantisches, von der Menschheit völlig unbeachtetes Problem darstellen.

Die Idee, diese Netze aus dem Meer zu holen und etwas neues zu machen, war geboren. Heute besch√§ftigt das Unternehmen mehr als 12 Mitarbeiter und hat weltweit √ľber 60 Tauchteams, die die Netze aus dem Meer holen. In Deutschland werden die Netze nach einer gr√ľndlichen Reinigung zu Armb√§ndern und weiteren Materialien verarbeitet.

Dabei arbeitet BRACENET global mit anderen Firmen zusammen und geht Kooperationen mit der Wirtschaft ein. Doch dies geschieht immer auf Grundlage einer guten Absicht, sodass BRACENET nicht f√ľr „Greenwashing“, der blo√üen Imagepflege ohne Substanz, missbraucht wird. Folglich lie√üen die beiden Hamburger auch das ein oder andere Gro√üunternehmen abblitzen.

Heute haben die beiden aus einer fixen Idee einen Wertewandel herbeigef√ľhrt. Gro√üe Redereien verkaufen die ausgedienten Netze an das Unternehmen, wodurch zunehmend weniger Netze im Meer landen. Auf die Frage wo Gesch√§ftsf√ľhrer Benjamin Wenke sein Unternehmen in 10 Jahren sieht antwortete er: Ich hoffe uns gibt es nicht mehr – da sich das Problem gel√∂st hat.

Die Gesellschaft Concordia geht mit gutem Beispiel voraus und schenkt jedem neuen Mitglied ein BRACENET.

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